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Prothrombin-Mutation

Informationen zur genetischen Erkrankung Prothrombin-Mutation

Die vererbte Prothrombin-Mutation verfünffacht das Risiko von Thrombosen und Thromboembolien (Blutpfröpfen). Prothrombin (Faktor II) ist ein maßgeblich an der Blutgerinnung beteiligtes Enzym (Biokatalysator aus Eiweiss). Bei einer genetischen Veränderung (Mutation) dieses Eiweisses kommt es zu einer erhöhten Konzentration von Prothrombin im Blut und damit zu einer verstärkten Blutgerinnung.

In Deutschland sind etwa 3 Prozent der Bevölkerung von der Prothrombin-Mutation betroffen. Die Therapie besteht in einer Meidung von Faktoren, die eine Thrombose begünstigen.

Zu diesen Faktoren gehören das Rauchen und bei Frauen die Einnahme der "Pille" zur Empfängnisverhütung. Auch die Gabe blutverdünnender Medikamente (Heparin, Acetylsalicylsäure) ist möglich.